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Newsletter 3/2018: Liebe – die geheimnisvolle Kraft

Editorial: Liebe – die geheimnisvolle Kraft

2  Gedanke des Monats: „Nichterkenntnis“

3  Veranstaltungstipp im März

4  Leseprobe: „Bhagavad-Gîtâ – Studienausgabe“

 

1  Editorial: Liebe – die geheimnisvolle Kraft

Liebe Freunde der Esoterischen Philosophie,

sie weckt unsere besten Eigenschaften und zählt gleichzeitig zu den größten Rätseln der Menschheit – die Liebe. Doch was ist Liebe? Können wir ihrer geheimnisvollen Macht auf die Spur kommen? Warum und wie übt ihre unwiderstehliche Anziehungskraft einen regelrechten Zauber auf uns aus?

In einer Radioumfrage zum Valentinstag 2018 antwortete auf die Frage, was Liebe sei, ein Hörer: „Liebe ist die Quintessenz des Lebens!“ Eine weitere Hörerin betonte: „Liebe ist Bedingungslosigkeit.“ Fast jeder hat seine eigene Beschreibung für Liebe. Denn trotz ihrer Allgegenwärtigkeit können wir Liebe nur schwer in Worte fassen.

Auch in der Wissenschaft wird die Frage, ob Liebe analysiert werden kann und soll, kontrovers beantwortet. Vom Wortstamm her wird Liebe als stärkste Zuneigung beziehungsweise innige und tiefe Verbundenheit zwischen Personen beschrieben, die den reinen Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt. Unabhängig von einer Erwiderung kann es sich um Liebe innerhalb eines Familienbundes (Eltern- und Geschwisterliebe), um eine Geistesverwandtschaft (Freundesliebe, Partnerschaft) oder aber um ein körperliches Begehren handeln. Letzteres erfährt gegenwärtig leider eine Überbetonung in unserer Gesellschaft, die von der Wurzel der Liebe wegführt und ihre positive Wirkung für das menschliche Handeln überlagert. Echte Liebe – und das fühlen die meisten Menschen jedoch intuitiv auch – umfasst weit mehr als persönliche oder körperliche Aspekte. Sie äußert sich in vielfältiger Weise wie zum Beispiel in der Hilfe für Krisen- und Katastrophengebiete und in der Rettung von gequälten Tieren.

Aus theosophischer Sicht ist Liebe in einem tieferen Sinne eine geistige, unpersönliche Kraft, die wortwörtlich alles durchdringt und alle Wesenheiten miteinander verbindet – ohne Ausnahme. Aus diesem Grund wird Liebe auch als „Bindemittel im Weltall“ beschrieben.

Wenn wir uns in Sympathie mit anderen Lebewesen befinden, können wir ein Gefühl der inneren Verbundenheit spüren und ihre innere Freude, ihren Schmerz oder ihr Leid mitempfinden. Diese Fähigkeit des Mitfühlens ist die Grundlage für moralisches und soziales Handeln sowie ein Ausdruck „uneigennütziger“ Liebe. Uneigennützig zu lieben bedeutet, zur „Harmonie des Ganzen“ beizutragen, denn Liebe und Harmonie sind wesensgleich.

Als untrennbare Teile des Universums tragen wir die unpersönliche Liebe als geistige Kraft essenziell in uns. Daher strebt jeder Mensch wieder und wieder zur „Quintessenz des Lebens“, wie es der Radiohörer so treffend ausdrückte. Denn wenn wir bemüht sind, „Humanitas“, die jedem Menschen angeborene Liebe, zur Grundlage unseres Denkens und Handelns zu machen, erweisen wir uns unserer inhärenten Menschenwürde als wahrhaft würdig.

Ihr Newsletter-Team der Studiengesellschaft Esoterische Philosophie

Wenn Sie zur faszinierenden Liebe zwischen Mensch und Tier mehr erfahren möchten, sind Sie wie immer herzlich zum Märzvortrag „Haben Tiere eine Seele?“ eingeladen.

 

2  Gedanke des Monats: „Nichterkenntnis“

 

„Nichterkenntnis ist der größte Feind des Menschen.
Und die Früchte der Nichterkenntnis sind Unglück, Leid, Schmerz, Krankheit und Kummer.“

Gottfried von Purucker
(Aus: Goldene Regeln der Weisheit. Hannover, 2011, S. 114.)

 

 

3  Veranstaltungstipp im März

Donnerstag, 8. März 2018, 19.30 Uhr

Vortrag:
Haben Tiere eine Seele?

Dr. M. Märtens

Unser Verhältnis zu Tieren ist voller Widersprüche: Tiere werden geliebt, aber auch für Forschungszwecke und in Massentierhaltungen grausam gequält. Was wissen wir über ihre Seele und unsere tiefere Verbindung zu ihnen? Erkenntnisse aus Philosophie und Wissenschaft können Wegbereiter für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Tieren sein.

Ort: Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, 30165 Hannover
Eintritt: 5 €, Studierende/ALG: frei

 

4  Leseprobe

Titelseite: Bhagavad-Gîtâ – Studienausgabe

William Q. Judge

Bhagavad-Gîtâ – Studienausgabe

Das berühmte indische Nationalepos Mahâbhârata, aus dem die Bhagavad-Gîtâ die bedeutendste und bekannteste Episode ist, enthält als eines der ältesten Bücher der Menschheit unsagbare Schätze unvergänglicher Weisheit und des Wissens. Auch heute noch sind sie ebenso wertvoll wie vor über 5000 Jahren. Im Gegensatz zu unserem eher wissenschaftlich geprägten Zeitalter kannten unsere berühmten Vorfahren die verursachenden Kräfte, die hinter allem materiellen Dasein wirksam sind. Nicht ohne Grund zählt die Bhagavad-Gîtâ daher zu den meistübersetzten Werken in der Welt.

Umso mehr freuen wir uns, Ihnen die Bhagavad-Gîtâ in einer sorgsam überarbeiteten Fassung und erstmals zusammen mit den Studien über die Bhagavad-Gîtâ in einem Band vorstellen zu können.

Hier geht es zur Leseprobe >
Hier finden Sie mehr zum Autor >

Das Buch ist in zwei Ausführungen erhältlich:
Paperback-Ausgabe, 348 S., 6 Abb., 24,80 €, ISBN 978-3-924849-71-9
Hardcover-Ausgabe, 348 S., 6 Abb., 34,80 €, ISBN 978-3-924849-72-6

 

Besuchen Sie unsere Websites und finden Sie Schätze der Weisheit!

Zur Website der Studiengesellschaft und des Verlags Esoterische Philosophie Zur Website der Theosophische Gesellschaft Point Loma – Covina „Esoterische Philosophie“ e. V. Zur Website über Prof. Dr. Gottfried von Purucker Zur Website über Helena Petrowna Blavatsky Zur Website über "Die Geheimlehre"

 

 

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