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Newsletter 5/2018: Materialismus – Geißel der Menschheit

Editorial: Materialismus – Geißel der Menschheit

2  Gedanke des Monats: „Die geistige Revolution“

3  Veranstaltungstipps im Mai

4  Leseprobe: Mit der Wissenschaft hinter die Schleier der Natur

 

1  Editorial: Materialismus – Geißel der Menschheit

Liebe Freunde der Esoterischen Philosophie,

jeder Mensch besitzt einen natürlichen Wissensdrang. Bereits als Kinder fragen wir unermüdlich nach dem „Warum“ der Dinge und wollen dem Sinn des Lebens auf die Spur kommen. Um Antworten auf unsere Fragen zu finden, nutzen wir die Erkenntnisse der Wissenschaften, Philosophien und Religionen, die sich die Menschheit über Jahrtausende angeeignet hat.

Obwohl der uns zur Verfügung stehende Wissensschatz gigantisch ist, gelingt es modernen Zivilisationen jedoch zunehmend weniger, wichtige Lebensfragen hinreichend zu beantworten. Längst ist klar, dass wir angesichts unserer massiven globalen Probleme in vielen Bereichen in einer „Sackgasse des Denkens“ feststecken. Wie konnte es so weit kommen?

Die Krux liegt auf der Hand: Seit Jahrzehnten sammeln, lehren und nutzen wir in unserem westlichen Kulturkreis überwiegend Faktenwissen, Spezial- und Detailwissen. Sogenanntes Orientierungs- und Prinzipienwissen sowie die damit verbundene Herzenskultur wurde viel zu lange vernachlässigt. Dadurch fehlt vielen Menschen der Blick für grundlegende Zusammenhänge und Hintergründe. Auch sind dem Einzelnen seine Einflussmöglichkeiten, die er als ein Teil eines Ganzen hat, – sei es im eigenen Leben oder auch global – häufig kaum bewusst.

Die tiefere Ursache dafür liegt im heutigen Denken, das Herz und Verstand trennt. Es entspringt dem sogenannten Materialismus. Diese Lehre, die alles Wirkliche von der Materie ableitet, verursacht eine künstliche Trennung von Seele und Körper beziehungsweise von Geist und Materie, die es in der Natur überhaupt nicht gibt. Denn die Natur ist grundsätzlich dual aufgebaut. Überall zeigen sich Gegensatzpaare wie wachen und schlafen oder Energie und Substanz.

Dennoch hat sich die materialistische Vorstellung in fast allen Lebens- und Wissensbereichen wie ein Parasit fest eingenistet. Indem sie metaphysische Erkenntnisse rigoros ausgrenzt, lähmt sie das eigene Denken und damit unsere Eigenverantwortung. In unseren Universitäten wird eine Abgrenzung der Natur- und Technikwissenschaften von den Geisteswissenschaften bis heute forciert – obwohl der Materialismus nur eine von mehreren möglichen Positionen ist. Er begünstigt jedoch eine Spezialisierung, die uns technisch und damit wirtschaftlich sehr erfolgreich gemacht hat. Schritt für Schritt haben wir deshalb in Kauf genommen, „die Büchse der Pandora“ zu öffnen – mit schweren negativen Folgen für Mensch, Natur und unsere gesamte Mitwelt, wie wir längst wissen.

Zu den frühen Gegnern des Materialismus zählte insbesondere Gottfried Wilhelm Leibniz. Auch heute erheben viele Wissenschaftler, Wissenschafts- und Wirtschaftskritiker ihre Stimme gegen das Dogma „Materialismus“. Zumal seine Richtigkeit nach wie vor wissenschaftlich unbewiesen ist. Bis heute bleibt er die Antwort schuldig, wie Bewusstsein, Leben oder Denken aus toter Materie entstehen können.

Als Helena Petrowna Blavatsky 1875 die Theosophische Gesellschaft gründete, geschah das vor dem Hintergrund, dem krassen Materialismus entschlossen entgegenzutreten. Da Theosophie als Weisheit der Zeitalter alle Denkmöglichkeiten in der Synthese von Wissenschaft, Religion und Philosophie umfasst, vermittelt sie Grundprinzipien der Natur. Dieses Prinzipienwissen ist in jedem Menschen und in allen Lebewesen verankert. Deshalb kann es von jedem Menschen erkannt und im eigenen Leben im Einklang mit der Natur genutzt werden. In Anlehnung an die sogenannten Mysterienschulen des Altertums – die Vorläufer unserer heutigen Universitäten – bietet das theosophische Gedankengebäude ein komplexes, in sich schlüssiges Prinzipienwissen, das zum Nachdenken anregt. Ein zentraler Baustein des Gebäudes ist die von Bewusstsein getragene Einheit von Geist und Materie. Erst sie ermöglicht ein vernetztes, interdisziplinäres Denken, das hilft, uns selbst und die Natur mehr und mehr zu verstehen und in größere Gesamtzusammenhänge zu stellen.

So halten wir den Schlüssel zur Lösung der gigantischen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bereits in unseren Händen. Es ist ein Leichtes, ihn umzudrehen. Beginnen wir doch einfach, vieles, was wir denken und tun, wieder mehr zu hinterfragen. Fragen wir doch – wie wir es als Kinder bereits taten – nach dem tieferen „Warum“. Die Antworten werden uns helfen, ein innerlich reiches Leben zu leben, wie kein materieller Besitz es je bewirken könnte. Wir können die Ketten des Materialismus sprengen, um wieder frei zu denken und human zu leben.

Ihr Newsletter-Team der Studiengesellschaft Esoterische Philosophie

Spannende Aspekte aus der Weisheit der Zeitalter erwarten Sie auch im Maivortrag „Die ursprüngliche Bedeutung der Evangelien – Wege zu spirituellem Wachstum“. Sie sind wieder herzlich eingeladen mitzudenken.

 

2  Gedanke des Monats: „Die geistige Revolution“

„Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts werden immens sein,
und das wissenschaftliche Weltbild wird in seinen Grundlagen revolutioniert werden.“

Bereits 1997 erklärte Hermann Knoblauch, der langjährige Leiter der Theosophischen Gesellschaft, in seinem Vortrag „Die technische und geistige Revolution unser Zeit“:

„Wir befinden uns inmitten einer technischen Revolution, deren ganzes Ausmaß noch gar nicht abzusehen ist. Diese einseitige materiell-technische Revolution befindet sich jedoch vielfach weder im Einklang mit den humanen Interessen und Lebenserfordernissen der Menschheit noch mit denen der gesamten Umwelt und ihrer Wesenheiten. Umweltprobleme gigantischen Ausmaßes kommen auf uns zu. [...] Anstatt zum Segen für die Welt dienen technische Errungenschaften leider auch zum Teil der Zerstörung von Lebensraum und damit von Leben. Der geistige Hintergrund unserer Welt wird oft geleugnet, wodurch unsere moralische Verantwortung als Realität missachtet wird, im besten Fall spielt sie eine untergeordnete Nebenrolle. [...]

Die technische Revolution schreitet in einem ungeahnten Tempo voran, doch die geistige Revolution ist, als die für das Gleichgewicht erforderliche Komponente, noch weit im Rückstand. Während die Entwicklung zum Materiellen hin praktisch 5000 Jahre benötigte, um zu dem heutigen Ergebnis zu kommen, ist die moderne geistige Revolution erst gut 100 Jahre alt!“

Hermann Knoblauch: Welt im Wandel – Die technische und geistige Revolution unserer Zeit.
In: Esoterische Philosophie – Weisheit der Zeitalter – Das Forum, 2/1997, S. 4–22.

 

3  Veranstaltungstipps im Mai

Donnerstag, 3. Mai 2018, 19.30 Uhr

Vortrag:
Die ursprüngliche Bedeutung der Evangelien –
Wege zu spirituellem Wachstum

Dipl.-Psych. G. Norge

Sind die Erzählungen über Jesus Tatsachenberichte? Wie sind die Evangelien entstanden? Verbindungen zu Lehren anderer Kulturen und Religionssysteme zeigen, dass es eine kulturübergreifende Weisheit der Zeitalter gibt. Auf einer universalen geistigen Basis können die Evangelien wieder zu dem werden, was ihr Name verheißt: leuchtende Wegweiser für unseren Alltag!

Ort: Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, 30165 Hannover
Eintritt: 5 €, Studierende/ALG: frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Besuchen Sie uns auf der Messe „Leben und Tod“ in Bremen

Freitag, 4. und Samstag, 5. Mai 2018
Halle 6, Stand B 43

Messevortrag: Samstag, den 5. Mai 2018, 11.30–12 Uhr

Tod – was kommt danach?
Dipl.-Ing. D. Hepper
Entdecken Sie tiefgreifende Erkenntnisse großer Kulturepochen, die uns den Tod mit anderen Augen sehen lassen.

Weitere Information finden Sie hier.

 

Themenabend in Kooperation mit der Volkshochschule Hannover-Land:

Denken und Bewusstsein – neuronale Gewitter oder Ausdruck von Seele und Geist?

Freitag, 25.05.2018, 18.30–20.45 Uhr

Für die Hirnforschung sind der menschliche Geist lediglich ein neuronales Gewitter und die Psyche ein Chemiecocktail. Welche ursächlichen Erklärungen geben Weisheiten alter Kulturen und großer Philosophien darüber hinaus? Wie funktioniert das Denken und wie können wir es steuern? Der Mensch ist weit mehr als sein physischer Körper – es lohnt sich, den unsterblichen inneren Menschen und seine Seele aus Sicht der Esoterischen Philosophie zu entdecken.

Referenten: Dr. M. Märtens, Dipl.-Ing. D. Hepper
Ort: vhs Neustadt am Rbg., VZ Leinepark, Suttorfer Straße 8
Anmeldung über die vhs, Tel. (05032) 9819-80, www.vhs-hannover-land.de


4  Leseprobe

Titelseite: Mit der Wissenschaft hinter die Schleier der Natur

Prof. Dr. Gottfried von Purucker

Mit der Wissenschaft hinter die Schleier der Natur

Mit diesem Buch revolutioniert der Autor das gesamte naturwissenschaftlich-philosophische Weltbild!

Gottfried von Purucker gibt Antworten auf Fragen von brisanter Aktualität:
Gibt es Leben aus dem Nichts? Ist die Urknall-Theorie wissenschaftlich haltbar? Was belebt ein Atom? Gibt es leeren Raum oder unendliches Bewusstsein? Gibt es Grenzen des Lebens? Was sind kosmische Strahlen? Konsequenzen der Quantentheorie. ...

345 S., Hardcover, ISBN 978-3-924849-35-1, 19,80 €

„Der deutsche Naturwissenschaftler Planck, ebenfalls ein Wissenschaftler von internationalem Ruf, hat sehr wirksam dazu beigetragen, die Schranken niederzureißen, die einst zwischen Stoff und ,Energie‘ vermutet wurden, indem er seine Quantentheorie verkündete. Bei dem Versuch, die Wirksamkeit gewisser Naturkräfte, insbesondere gewisser elektro-magnetischer Phänomene, die immer verborgen gewesen waren, im Licht der neueren Entdeckungen zu erklären, kam ihm eines Tages die Intuition, [...]“

Hier geht es zur Leseprobe >

 

Besuchen Sie unsere Websites und finden Sie Schätze der Weisheit!

Zur Website der Studiengesellschaft und des Verlags Esoterische Philosophie Zur Website der Theosophische Gesellschaft Point Loma – Covina „Esoterische Philosophie“ e. V. Zur Website über Prof. Dr. Gottfried von Purucker Zur Website über Helena Petrowna Blavatsky Zur Website über "Die Geheimlehre"

 

 

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